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die Maße
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Andreas:
Spiegelkarpfen
75-80 cm
ca. 5kg (eher etwas mehr)
Steffen:
Spiegelkarpfen
76 cm
ca. 5kg (eher etwas mehr)
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die Story
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Los ging das ganze eigentlich schon am Freitag mit "eigentlich müßte man mal an so einen Angelteich fahren". Also hab ich am Freitag noch mal gesucht wo man hin könnte. Nach etwas suchen haben sich zwei Alternativen ergeben. Peitz oder Kolkwitz. Beim Vergleich der, im Internet gefundenen, Preise haben wir uns dann für Peitz entschieden. Also galt es noch einen Termin zu finden. Wir haben dann gleich den Sonntag genommen, da es ja laut Internet möglich sein sollte da 4 Stunden Karten zu erstehen. Also bin ich am Sonntag dann rechtzeitig in Cottbus aufgeschlagen und mein Angelkram gepackt. Der dritte Man zum Skat, ähh zum angeln, hatte leider abgesagt, weil er an seiner Diplomarbeit schreiben wollte. Also sind wir dann zu zweit nach Peitz gefahren. Unterwegs passierte dann eigentlich schon die erste Panne. Keiner hatte nachgeschaut wo wir denn nun genau hin müssen. Also hieß es nach meiner Erinnerung von Freitag zu fahren. Hat auch auf Anhieb geklappt.
Daß da eigentlich nur bis 20 Uhr offen ist wußten wir ja. Was wir nicht wußten ist, daß die Angaben im Internet falsch sind. Als wir eine Angelkarte kaufen wollten, mußten wir feststellen, daß es nur noch Tageskarten gibt und diese dann auch gleich 15 Euro kosten sollen. Die nette Kellnerin hat dann aber doch noch ein Zugeständnis gemacht. Wir durften uns eine Karte teilen. Jeder eine Angel und insgesamt 15 Euro. Wir machten auf diese Auskunft hin erst einmal einen kleinen Spaziergang um uns zu entscheiden. Wie anhand der Bilder zu erkennen ist haben wir uns für die Karte entschieden. Also haben wir unseren kram aus dem Auto geholt und sind an unseren Angelplatz gestiefelt. Dort angekommen hieß es aufbauen. Die Qual der Wahl fiel bei mir erst einmal auf eine Grundrute. Also Montage anbauen, Köder dran und raus damit. Noch ein bischen angefüttert, und dann hieß es warten. Nach einer Stunde wurde es mir dann zu langweilig und ich haben etwas Teig gemacht. Grundangel raus und die Angel mit Pose rein. Wieder nichts. Derweil probierte Steffen auch einiges durch. Tauwurm auf Grund, Tauwurm mit Pose, Blinker usw. Bis auf einen kleinen Barsch bei blieb die Jagdt auch bei Steffen erfolglos. Er entschied sich mal eine andere Stelle mit dem Blinker zu bearbeiten. Ich hatte derweil wieder die Grundangel im Wasser und wartete.
Als ich so gemütlich vor mich hin döste, hörte ich plötzlich ein Geräusch, daß klang als wäre jemand auf einen trockenen Ast getreten. Ich schaute kurz zu Steffen rüber und sah, daß er seine Angel wieder in Richtung land hielt. Da hörte ich plötzlich ein lautes "Platsch" und überleget was das war. Als Steffen sich dann in Richtung seiner Sachen in Bewegung setzte wurde mir klar, was das für ein Geräusch gewesen war. Der Blinker war abgerissen und in hohem Bogen in den Teich geflogen. Als Steffen an mir vorbei lief, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen.
Inzwischen war mir das mit der Grundrute mal wieder zu langweilig geworden und ich beschloß mal wieder ne halbe Stunde mit der Pose zu probieren. Wieder ohne Erfolg. Langsam senkte sich die Sonne und die Hitze ließ etwas nach. Ich entschied mich noch einmal die Grundrute ins Wasser zu legen. Also neuen Köder ran und rein. Noch mal ein bischen mehr angefüttert und dann hieß es wieder warten. Nach einer Weile kam mir in den Sinn nem Freund per SMS vom Teich zu berichten. Ich hatte schon einige Nachrichten geschrieben und das Handy wieder in der Tasche. Eigentlich hatte ich den Pool schon als einmaligen Ausflug abgetan, als mein Bissanzeiger wie wild zu piepen anfing. Ich hatte die Bremse an Steffens alter Rolle auf ganz locker gedreht. Ich sprang auf und nahm die Angel. Ich erinnerte mich der Bremse und zog sie wieder an. Leider nicht fest genug wie sich gleich heraus stellte. Ich setzte den Anhieb, es surte und im gleichen Moment hatte ich einige Meter Sehne um die Rolle gewickelt. !!Panik!! Steffen kam gleich zur Hilfe geeilt. Während sich das Opfer dem Schilff näherte kämpften wir mir den Schlaufen. Als diese nach einigen Minuten dann beseitigt waren, zusammen mit der verdrehten Sehne an der Angelspitze, sahen wir das nächste Problem. Während wir mit den Schlaufen gekämpft hatten, hatte sich der Karpfen weiter dem Land genähert und die Sehne hatte sich in einem kleinen Baum verfangen. Wieder nur durch Steffens Einsatz, ich stand ja an der Angel, gelang es auch dieses Problem aus dem Weg zu räumen. Richtung Land und wieder hinaus, so ging es eine ganze Weile hin und her. Steffen machte derweil meinen antiken Unterfangkescher bereit. Langsam nährte sich der Fisch dem Ufer. Wie sich heraus stellte hätte er nich größer sein dürfen. Nach einigen Versuchen hatte Steffen ihn im Kescher. Ein schöner Spiegelkarpfen von 80 cm lang lag zu meinen Füßen an Land. Nach dem enthaken, hab ich mir dann auch prompt den Haken in den Finger gehauen. Aber egal. Photoshooting und dann hieß es für den Karpfen wieder gute Reise. Ich hatte keine Verwendung für ihn und Steffen wollte ihn nicht. Er mag Karpfen nur, wenn er Ihn selber gefangen hat.
Da es langsam auf 20 Uhr zuging, bis 20 Uhr darf man da angeln, und ich mein Erfolgserlebnis hatte, begann ich mein Zeug zusammenzuräumen. Ich hatte den Kescher ausgespült und an einen Baum gelehnt, als Steffen sich entschied einen letzten Versuch an meiner Stelle zu wagen. Einen meiner Köder drauf und rein. Er legt die Angel locker auf meine noch stehenden Angelständer und ließ die Bremse geschloßen. Ein Fehler, der der Angel fast zum Verhängnis geworden wäre. Wir quatschten ein wenig und er wollte etwas auf seinem Handy nachsehen. Leider stellte sich herraus, daß er den Stift verbummelt hatte. In der Erkenntnis und dem Blick in den Rucksack gerichtet passierte es dann. Die Angel machte einen Satz und lag auf der Erde. Ein weiterer Satz brachte sie halb ins Wasser. Nur die Rolle, die an einem Grasbüschel hängengeblieben war verhinderte, daß die Angel ganz in Wasser verschwand. Steffen ließ sein Handy fallen und war mit einem Satz an der Angel. Er setzte den Anhieb und ein kurzer aber heftiger Drill begann. Jetzt war ich an der Reihe mit meinem Unterfangkescher den Karpfen an Land zu hiefen. Nach ein paar Versuchen glückte das dann auch. Und siehe da, auch Steffen hatte einen Spiegelkarpfen von 80 cm, und wie sich später herausstellte ca. 5 kg. Auch hier war wieder Photosession angesagt. Steffen hatte sich entschieden den Karpfen mitzunehmen. Beim töten des Fisches passierte dann die vorletzte Panne des Tages. So wie Steffen zum Abstechen ansetzte und Druck auf das Messer gab klappte es zu. Ja, mit Finger dazwischen. Blutend und fluchende nahm sich Steffen etwas Küchenrolle um die Blutung zu stillen. Es hörte auch wenig später auf zu bluten. Wir konnten also die letzte Panne in Angriff nehmen. Wie bekommen wir den Fisch weg. Steffen hatte noch eine Tüte zur Hand, ich hatte zu Hause alles ausgepackt. Ich hielt die Tüte und er wuchtete den toten Karpfen in die Tüte. Und so wie er ihn in die Tüte plumsen ließ, hatte ich nur noch die Henkel der Tüte in der Hand. Wieder gab es ein großes Gelächter und wir packten zu ende zusammen. An der Karpfenklause haben wir uns noch eine Tüte geben lassen und haben den Fisch verpackt. Dann gings ab nach Hause.
Ach ja ... der Köder ... Frolic, Rind mit Gemüse und Getreide ... ja damit fängt man Karpfen ;)
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